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Hindernisse (Kurzfilm) Ein Zenmeister sitzt allein in der Mitte

Lazy Jedi

Nacht Eulen

Dr. Banana

Eine schöne kurze Triologie des Dr. Banana von von ein paar Studenten der Babelsberg Film School.

In this episode Dr. Banana and his helper Celerius get confronted with a bizarre medical case. While their colleagues, Dr. Shorty and the nurses are trying to revive a pear, that fell into a punch bowl.

Dr. Banana and Celerius are on a „doctors without borders“ mission. They meet natives, which have a suspicious preference for smoothies.

Dr. Banana helps Gudrun Überreif…

WORDS

Genial!

Das Achtelfinale – Mein Update WM 2010

1. Halbzeit

Vor knapp einer Woche schrieb ich noch wie ereignislos und kreativlos mir die WM 2010 als nicht Fußballfan vorkommt. Nun kommt heute ein Update und wie es mit Updates sein sollte kommen einige Neuerungen.

Ok aber mal langsam, heute ist sonniges Wetter und was soll mich dazu bewegen als nicht Jünger des runden Leders in die Röhre zu Glotzen. Gut Deutschland – England, es geht ums Deathmatch und ist wie alle sagen ein Klassiker. Die Tour mit dem Fahrrad viel kürzer aus als erwartet und das Gewissen ist trotzdem beruhigt, schließlich möchte ich kein Couch-Potato sein.

Punkt 16 Uhr, weiter sonniges Wetter und ich vor der Kiste, bereue meine Entscheidung doch dann Fußballkunst vom feinsten, Spannung, Ballartistik, was war nur los. Meine Fingernägel graben sich ins Sofa ich jauchse, überschlage mich vor Begeisterung. Stopp! Was ist los ich bin kein Fan. Aber bei diesen skurrilen, spannenden Spiel brennen auch mir fast die Synapsen. 4:1(2), wie auch immer, dass wollte ich sehen. Oder so trocken wie Günter Netzer: Das war richtig erfrischend.

2. Halbzeit

Zugegeben ich schaue das Spiel nur wegen der kleinen, kompakten, agilen und charismatischen Koksnase Diego Maradona der wie kein anderer, väterlich mit seinen Spielern umgehen kann. Und mal sehen ob Lionel Messi Fußball vom feinsten zeigen kann.

Natürlich war ich zu verwöhnt vom Spiel zur besten Sonnenzeit aber das Spiel Mexiko – Argentinien ist keinen Kommentar wert, ich versuche es zu verdrängen und werde meine Erwartungen an guten Fußballspielen zurücksetzen und lieber ein Tier auf den Grill werfen.

Mein mobiler Abschied vom Fuchs – Google Chrome

Seit Jahren schon habe ich einen treuen Begleiter, da ich Hunde einfach nicht so mag habe ich mich für den Fuchs entschieden und wurde nie enttäuscht.  Doch in der letzten Zeit viel mir auf, daß der Firefox immer langsamer wurde, nicht beim surfen, vielmehr wenn es darum ging ihn aus dem Bau zu locken. Diese Leistungsminderung fällt mir natürlich nur bei meinen schwachbrüstigen Netbook auf und deshalb bleibt er einfach zuhause.

Im Tierheim fand ich keinen neuen Begleiter für die mobilen Internetaktivitäten, auch eine Safari führte nicht zum gewünschten Erfolg auch bei den Norwegern wurde ich nicht fündig, alles war zu aufgebläht und ich spürte keinen Unterschied beim surfen, da hätte ich auch meinen Firefox behalten können. Wo konnte ich noch fündig werden, Internetexplorer – viel zu langsam und unsicher. Also blieb noch ein Abstecher nach Mountain View obwohl ich ein nervöses Zucken hatte wenn mir der Begriff Datenschutz  durch die Synapsen schoss.

Also hieß es erst mal googeln, überall wurde berichtet das es der schnellste und resourcensparenste Browser aller Zeiten wäre. Und schon bald fand ich auch Anleitungen wie man eine möglichst hohe Privatsphäre behält. Also lud ich mir die aktuellste Version 6 von Google Chrome herunter.

Schon beim installieren muß man höllisch aufpassen das man die Server in Mounten View nicht vollmüllt. Mein erster Eindruck: „man startet der schnell, und sehr puristisch, wirklich alles was zum gemeinen surfen reicht.“ Bis man sich mit den Einstellungen vertraut gemacht hat dauert es etwas, wenn man vorher einer anderen Browserreligion angehörte. Im Moment bin ich sehr überrascht und hoffe das ich nicht meinem  Fuchs hinterher trauern werde ( schließlich ist nicht alles Chrome was glänzt).

Zugegeben, auf meinen Arbeitsrechner bleibt der Fuchs, in Sachen sinnvollen Addons gibt es da keine alternative.

Update: Schau`n mer mal was die Zukunft uns bringen wird?

Es war einmal 1995

Ich hatte heuten einen kurzen Flashback, als ich mit meinem Netbook bei strahlenden Sonnenschein auf der Terrasse saß (natürlich mit Wlan) und durchs Internet surfte, Nachrichten über die Fußball-WM, Facebook, VZ, Twitter, Ipad, E-Books, Amazon usw..

Da sah ich mich plötzlich 1995, mein erstes Eintauchen ins WorldWideWeb. Wer kann sich nicht an dieses Geräusch erinnern?

Modem-Sound

Ich hatte einen Pentium 75 und das neue revolutionäre Windows 95, mein Browser war der IE 1.0 und da AOL der erste Pilgrim für einen Internetzugang in Deutschland war, die Einwahl-CD 20 Stunden kostenloses Surfen versprach war ich von nun an Online. Nun konnte ich verstehen wieso meinen Vorfahren 70 Jahre zuvor gebannt die erste Radiosendung verfolgten. War ich doch bis dato immer auf das Programm von Radio oder Fernsehen angewiesen oder musste mir ein Buch zur Wissenserweiterung holen, nun konnte ich  in Zeitlupentempo auf Bilder und Informationen aus der ganzen Welt zugreifen.

Zum Glück dauerte es nicht lange und aus den 28k wurden 56, ich kam mir vor wie in Startrek The Next Generation. Natürlich versuchte man auch die ISDN-Leitung zu bündeln um Warp-Geschwindigkeit zu erreichen, leider reichten dafür nicht immer die Ressourcen in meinem Geldbeutel aus.

1999 war es dann soweit und der magentafarbene Konzern versprach bis 768 Mbits. Also hieß es weg mit dem alten Modem, Fermeldekabel in den Karton und NTBA, DSL-Router und LAN-Kabel ( das passt ja gar nicht unter der Tür durch?) anschließen. Die musikalische Begleitung beim einwählen fehlte nicht wirklich aber der Blick zwischen Bildschirm und Stoppuhr um die Onlinekosten im Auge zu behalten ging von da an ins Leere, dank sei der Flatrate. Von diesem Zeitpunkt an war es richtiger Luxus im Internet zu surfen aber etwas fehlte. Das Milieu um die Graue Kiste stimmte einfach nicht und ich hielt Ausschau nach einem erschwinglichen Notebook um mit meinen 25m langen Lan-Kabel meinen Radius in meinem Domizil zu erweitern.

Toshiba Satellit 1670

Von nun an wanderte ich angebunden an einem grauen Kabel durch die Wohnung und konnte von überall in die Paralellwelt Internet  abtauchen. Ok ganz so einfach war es doch nicht, ständig musste man aufpassen ob das Kabel knickte und die Türen waren zumindest immer einen Spalt offen.

Die Entwicklung schritt weiter voran und plötzlich hieß es nicht nur konsumieren, sondern mitmachen und der Name dafür: Web 2.0. Gab es etwas anderes? Nun bin ich immer noch mittendrin, mit neuer Technik und mehr Internetkomfort als je zuvor. Sicherlich werden noch mehr Wünsche kommen. Inzwischen gibt es einen Computer, einen Laptop und ein Netbook in unserem Haus, ach fast hätte ich den Server vergessen, alle sind funktionstüchtig und ich wechsle je nach Arbeit oder Lust und Laune zwischen allen hin und her und denke oft gar nicht mehr darüber nach ( hab ich die richtigen Sicherheitseinstellungen bei Facebook?) wie beschwerlich es früher mit dem Internet war. Nur manchmal wenn ich mit dem UMTS-Surfstick Online gehe und die 3.6Mbps weit unterschritten werden ärgere ich mich über das viel zu lahme Internet.

“ Endlich hat man Zeit für die wichtigen Dinge “

Update: Die Sonne scheint immer noch, das Internet läuft zuverlässig und hält mit meinen Gedankenimpulsen mit. Nur das Netbook wird etwas zu warm es ist ja schließlich Sommer.

Medion Akoya E1210

Die Fußball WM 2010 – Und wo bleibt die Begeisterung?

Jetzt sind noch die Vorrundenspiele und ich möchte nichts zu den aktuellen Ergebnissen der WM 2010 sagen, da gibt es sicherlich kompetentere sowie selbsternannte Fußballvisoren im Internet sowie in den restlichen Medien. Oh fast hätte ich die Stammtischgäste in den Sportbars vergessen. Ich muss zugeben vom Fußball habe ich soviel Ahnung wie von Ikebana. Gut nun ist  WM und ich freue mich, dass diese auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet, wer denkt nicht als erstes an die Marasmus – Kinder wenn er Afrika hört und nun – der erste Gedanke Vuvuzela getute und Weltklasse-Fußball.

Leider ist es nicht ganz so einfach, das Südafrikanische Musikinstrument wurde fest, ob positiv oder negativ in unser Kollektivwissen implementiert aber mit der Ballartistik ist das so eine Sache. Es wird sehr Sicherheits betont und wenig kreativ gespielt so als würde Justitia über dem grünen Rasen wachen. Nur die letzten Minuten wenn noch mal der Testosteronspiegel steigt und ein Tor erzwungen werden muss,  kann  man schnell annehmen das alle Spieler ein Praktikum bei den Zulus hinter sich haben und die Akklimatisierung nur eine Ausrede war. Von Ballartistik und Virtuosität keine Spur, dass sieht ehr nach trockenen BWL aus.

Da hat die Rhetorik eines Günter Netzer vs. Gerhard Delling viel mehr Unterhaltungswert wie die 90+x Minuten Fußball.

Vielleicht habe ich auch keine Ahnung von Weltklasse-Fußball aber ein Fan des runden Leders werde ich nicht, oder vielleicht ändert sich meine Meinung noch bis zum 11. Juli – sind ja noch ein paar Tage. Schließlich läuft eine Menge Geld über den Rasen und ich hoffe das es kein Lehman Brothers revival gibt.

Und wenn doch alle enttäuscht sind und der Fußball abgeschafft wird oder nur ein Nieschendasein fristet, unser Ex-Kapitän sitzt im Trockenen.

Es lebe der Fußball!

Last Lecture – Die Lehren meines Lebens

Vor einiger Zeit hatte ich dieses wie sich aber erst jetzt herausstellte interessante Buch in der englischen Version in der Hand und nahm mir eigentlich vor es wieder bei Seite zu legen da ich nicht vor hatte die letzten Worte irgend eines  sterbenden Computergurus zu lesen. Desweiteren bin ich kein Freund von Bestseller Literatur – ist wie bei oscarpremierten Filmen ( Vielleicht hat es was mit der inneren Erwartungshaltung zu tun).  Doch irgendwie kam es dann doch anders. Ich stöberte gerade in einem Buchladen und bekam dieses wirklich kleine handliche Buch in deutscher Sprache in die Hand. Ehe ich mich versehen hatte war ich mit Kapitel 2 fertig und wollte mehr. Nun ist ständiger Begleiter um mir irgendwelche Wartezeiten zu verkürzen, nicht nur das es einen sehr hohen Unterhaltungswert hat und jeder sich ein Stück darin wieder findet, nein es passt auch gut in die Seitentaschen meiner Hose. Nun kommt es immer wieder vor das ich auch ein Kapitel oder eine Passage zwei mal lese.

Hier noch das Video von der Vorlesung an der Carnegie Mellon University